Was lernst du alles in Shaolin Qi Gong-Level 1?


Der Lehrplan für Level 1 im Shaolin Cosmos Qi Gong in Shaolin Wahnam

 

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Qi Gong-Gruppe Wien

Los geht’s!

In einer Kursstunde machen wir üblicherweise 2 Übungseinheiten von 10-15 Minuten.

Dazwischen ist also reichlich Zeit, um


Grundlegende Qi Gong-Fähigkeiten

In Level 1 entwickelst du grundlegende Qi Gong-Fähigkeiten, auf denen du später aufbaust.

„Grundlegend“ heißt so viel wie „notwendig“.

Darum lernst du

  • dich auf Knopfdruck zu entspannen
  • in den Qi Gong-Geisteszustand einzutreten
  • loszulassen und deine Energie im Qi Flow frei fließen zu lassen

Entspannung ist nicht das Endergebnis von Qi Gong, sondern vielmehr die Voraussetzung für effektives Üben.

Darum lernst du zu allererst, wie du ohne unnötige Anstrengung und Anspannung aufrecht stehen kannst.

Der Begriff „Qi Gong-Geisteszustand“ legt schon nahe, dass die Geisteshaltung eine essenzielle Komponente der Praxis ist. Du befreist deinen Geist von unnötigen Gedanken. Kurz, du lernst zu meditieren.

Ein gedankenleerer Zustand macht Qi Gong überhaupt erst möglich, schließlich ist es eine „bewegte Meditation“.

Meditation kann in zwei Kategorien eingeteilt werden. Wir bevorzugen die Zen-Methode, also alle Gedanken rauszuwerfen und den Geist so frei von jeglichen Gedanken zu machen. Anfangs kann dir aber die einsgerichtete Methode ebenfalls hilfreich sein, indem du dich auf die sanften Bewegungen und den Atem konzentrierst. So ersetzt du die „1000 Gedanken“ durch einen einzigen.

Qi Flow ist die Essenz des Qi Gong. Ziel jeder Qi Gong-Praxis ist es schließlich immer, den Energiefluss im Körper zu aktivieren, ihn stark anzuregen.

In Shaolin Wahnam entwickelst du rasch einen so kräftigen Energiefluss, dass er sich auch nach außen manifestiert, deinen Körper in Schwingung oder Bewegung versetzt.

Qi Flow

Unsere SchülerInnen genießen einen „Qi Flow“.

Qi Flow verkörpert das taoistische Prinzip „Wu Wei“. Eine sinngemäße Übersetzung ist „tue nichts und alles wird für dich getan“. Es geht um absichtsloses, müheloses Geschehenlassen. Ist der Energiefluss durch die Übungen erst mal in Gang gesetzt, genießt du diese sichere und höchst effektive Fähigkeit jedes Mal aufs Neue. Das Qi bahnt sich seinen Weg, dorthin wo es am meisten benötigt wird, wenn du es lässt.

Es ist am Anfang ungewöhnlich, sich so treiben – ja gar gehen – zu lassen, aber schon bald wirst du diesen wunderbaren Schatz unserer Schule zu schätzen wissen.

Nach einem Qi Flow sind Kopfschmerzen und Verspannungen oft wie weggeblasen. Eine Erkältung bricht doch nicht aus. Eine Verletzung, von der man im ersten Moment denkt, sie wird einen wochenlang verfolgen, ist plötzlich nicht mehr zu spüren. Diese und viele weitere Effekte zählen zum Trainingsalltag in Shaolin Wahnam.


Die 18 Lohan Hände

Im Zentrum von Level 1 stehen die „18 Lohan Hände“, die auch die weitbekannten „8 Brokate“ („Ba Duan Jin“) enthalten. Diese fabelhafte Sammlung, die auf Bodhidharma, den Begründer des Zen-Buddhismus, zurückzuführen ist, hat eine mehr als 1.500-jährige Tradition. Dass die Übungen so lange überlebt haben, ist eigentlich schon ein Beweis für ihre Wirkungskraft. Aber überzeuge dich auf jeden Fall selbst, indem du sie erlebst! :)

Pfeile schiessen

Mit den Lohan-Händen deckst du jeden Meridian, jeden Muskel und jedes Organsystem ab. Schnell wirst du deine Lieblingsübungen finden. Überwinde dich aber auch, hin und wieder die Übungen zu machen, die dir nicht so liegen und dich herausfordern, vielleicht sogar Überwindung kosten!

Die Effekte erstrecken sich vom Lösen von Schmerzen und Blockaden hin zu stabiler Gesundheit und später auch zum Aufbau innerer Kraft.

Die meisten Übungen sind seeehr simpel. Ein paar sind etwas komplexer, fördern dadurch aber deine Koordination und dein Körperbewusstsein.


Die 18 Juewelen

Die „18 Juwelen“ sind besonders einfach zu erlernen und werden oft schwungvoll ausgeführt. Dadurch sind sie ausgesprochen effektiv, um starke Qi-Bewegungen auszulösen. Daher ideal, um Verspannungen, Disharmonien und Blockaden aller Art zu durchbrechen.

Hula Hoop

Selbst-manifestierende Qi-Bewegungen

Manchmal kombinieren wir drei Übungen aus den Lohan-Händen und/oder Juwelen, um „Selbst-manifestierende Qi-Bewegungen“ auszulösen, die äußerlich stärkste Form von Qi Flow. Gerne auch die „Platin-Karte im Gesundheits-Qi Gong“ genannt.

Es ist verständlich, wenn dir diese Methode anfangs ungewöhnlich erscheint. Aber mit ungewöhnlichen Mitteln kannst du außergewöhnliche Resultate erzeugen.

Starke Qi-Bewegungen

Das Spiel der fünf Tiere

Das „Spiel der fünf Tiere“ trägt schon im Namen, dass es die wohl verspielteste und gleichzeitig einer der freudvollsten Arten ist, Qi Gong zu üben. Der Tiger, der Bär, der Hirsch, der Vogel und der Affe machen den Kwoon für kurze Zeit zum Zoo.

Ideal, um Emotionen loszulassen und unbeschwert zu werden. Nicht selten berichten unsere SchülerInnen, dass ihnen dabei eine Last von den Schultern genommen wurde.

Spiel des Tigers

Ablauf und Ziele für Level 1

Zumeist üben wir in einer Übungseinheit eine Übung. Der Fokus liegt auf Qualität, nicht Quantität.

Wenn du möchtest, kannst du zuhause auch zwei oder drei Übungen in irgendeiner Reihenfolge kombinieren. Verringere nur die Wiederholungszahl, damit das aktive Üben dem Qi Flow nicht die Zeit stielt.

Die Übungen wechseln in einem unregelmäßigen Rad durch. Du versäumst also nichts, wenn du mal nicht kommen kannst, außer den Genuss in der Gruppe zu üben. Die Übungen kommen aber alle immer wieder dran.

Manchmal machen wir ein paar Wochen einen Schwerpunkt auf eine der Übungsgruppen.

Die Auswahl der Übung ist nicht so wichtig, solange du nur Qi Flow auslöst. Erst das macht die sanften „Turnübungen“ zu Qi Gong, also Energie-Training.

In Level 1 entwickelst du die Grundlagen für deine effektive Praxis und sammelst einen reichhaltigen Werkzeugkoffer voll Qi Gong-Übungen für jedes Wehwehchen und alle deine gesundheitlichen Ziele.

Du rüstest dich mit dem notwendigen Geschick, um das Bestmögliche aus deiner Praxis rauszuholen.


Die Übungen und Fäighkeiten von Level 1 im Überblick

Sifu Leo

Autor: Sifu Leonard Lackinger

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Die Ausübung der angebotenen Shaolin-Künste ersetzen weder Arzt noch psychologische Betreuung, können jedoch jede medizinische Therapie begleiten und unterstützen.