Was gibt es noch im Shaolin Cosmos Qi Gong?


Die höchsten Künste im Shaolin Cosmos Qi Gong von Shaolin Wahnam

Wu Ji

Noch immer nicht genug?

Okay, kommen wir zu den höchsten Künsten, dem spirituellen Qi Gong.

Technisch haben wir nun alles ausgereizt, außer du möchtest dich den Kampfkünsten widmen. Im Shaolin Kung Fu und Tai Chi Chuan gäbe es da noch einiges zu entdecken. ;)

Statt neue Bewegungen zu lernen, spielt sich nun alles Weitere innerlich ab. Man kann dafür auch den alten Begriff „Nei Gong“ verwenden, also „innere Kunst“. Nicht, dass alles vorherige nicht auch eine ausgeprägte innere Komponente gehabt hätte, aber nun liegt der Fokus eindeutig auf dem Geist und deiner Intention.

Fünf Dantian Atmung

Bei der „Fünf Dantian Atmung“ sendest du die Energie – wie der Name schon sagt – in fünf Energiefelder in deinem Körper. Du bringst die Yonquan-Punkte an den Fußballen, das abdominale Dantian beim „Qi Hai“-Energiepunkt und die Laogong-Punkte in der Mitte der Handflächen zum Leuchten.

Qi Flow

Das kleine Universum (Mikro-kosmischer Orbit)

Das „kleinen Universum“, häufig auch „Mikrokosmischer Orbit“ genannt, verbindet zwei der „außerordentlichen Meridiane“. Der Ren-Meridian (Konzeptionsgefäß) an der Vorderseite des Oberkörpers bildet mit dem Tu-Meridian (Lenkergefäß) am Rücken einen permanenten Kreislauf.

Dadurch genießt du einen nie endenden Zustrom an frischer Energie.

Du willst „100 Jahre alt werden und 1000 Krankheiten abhalten“, wie die Klassiker überliefern, und endlose Ausdauer entwickeln? Dann ist das „kleine Universum“ für dich… Warum sollte man das eigentlich auch nicht haben wollen?

Früher schmissen die Meister ein Fest für das ganze Dorf, wenn sie ihr kleines Universum nach Jahrzehnten der Kultivierung durchbrochen hatten. Aber eigentlich wird das ganze Leben zum Fest, wenn man es entwickelt hat.

Alle anderen Übungen profitieren ebenfalls davon und sind ab sofort ein paar Level kraftvoller.

Großmeister Wong

Der nächste logische Schritt ist schließlich das „große Universum“.

Wir unterteilen in das „Phenomenal Big Universe“ und das „Transcendental Big Universe“.

Aus Sicht des Zen-Buddhismus gibt es nur eine Wirklichkeit, die auf zwei verschiedene Arten erlebt werden kann.

„Phenomenal“, also phänomenal/scheinbar, deutet darauf hin, dass es sich noch in der materiellen Welt abspielt.

Früher nannten wir diese Übung auch „Medizinisches großes Universum“, weil die Energie kraftvoll in allen 12 Hauptmeridianen fließt.

„Transcendental“, also transzendent/metaphysisch, weil du dabei die Möglichkeit hast hinter den Schleier der Illusion zu schauen und die kosmische Wirklichkeit, die Verbundenheit mit Allem, zu erfahren und dein „ursprüngliches Gesicht“ zu sehen.

Auch, wenn wir keine dezidierte spirituelle oder gar religiöse Schule sind, so haben einige unserer Fortgeschrittenen „Satoris“, also Erweckungserfahrungen, erlebt.

Die kosmische Einheit, Gott, den heiligen Geist, Tathagata, Zen, Tao oder wie immer du die höchste Wahrhaftigkeit nennst, zu erfahren, ist die Spitze der spirituellen Kultivierung.

Nur die vollständige, permanente Erleuchtung zu erlangen, wenn du bereit dafür bist, steht noch darüber.

Ein anderer Name für diese Übung ist auch „kosmischer Atem“. Du pulsierst mit der Energie des Kosmos. Immer wieder berichten unsere SchülerInnen, dass ihr physischer Atem ausgesetzt hat oder nicht mehr wahrnehmbar war.

Das ist am Anfang des Weges noch kaum zu glauben. Aber schließlich verhelfen uns die wunderbaren Shaolin-Künste dazu, über unsere Grenzen hinauszuwachsen, über den Tellerrand zu schauen und unser wahres Sein wahrhaftig zu erfahren.

Qi Gong-Freuden

Seltene Künste

Die hier angeführten Künste werden nur selten von unserem Großmeister unterrichtet. Wenn du soweit bist, und sich eine Gelegenheit bietet, zögere nich und ergreife sie! :)

Sifu Leo

Autor: Sifu Leonard Lackinger

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Die Ausübung der angebotenen Shaolin-Künste ersetzen weder Arzt noch psychologische Betreuung, können jedoch jede medizinische Therapie begleiten und unterstützen.